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YOKOHAMA, Japan: No. 20. Strasse in Jokohama. Zoom



YOKOHAMA, Japan: No. 20. Strasse in Jokohama.


Author: Eduard HILDEBRANDT (1817/18-1868).
Place and Year: aus „Reise um die Erde“, erschienen bei Wagner in Berlin, erstm. publ. 1868.
Technique: Farblithographie, Blatt: 45.5 x 55 cm.
Code: 63199

Wunderschöne Ansicht von Yokohama, basierend auf einer Aquarellstudie des deutschen Landschaftsmalers Eduard Hildebrandt (1817/18-1868). Das vorliegende Blatt gehört zu seiner Serie von Chromolithographien nach Aquarellen Hildebrandts, die dieser auf seiner Weltreise (1861-62) angefertigt hatte. Die Serie umfasst insgesamt 34 Farblithographien von R. Steinbock und W. Loeillot und wurde unter dem Titel „Reise um die Erde“ bei R. Wagner in Berlin erstmals 1868 publiziert.

 

Das Schaffen Eduard Hildebrandts ist im Wesentlichen von zahlreichen Reisen in Europa und um die Welt geprägt, die vor allem durch den preußischen König, Friedrich Wilhelm IV., finanziell unterstützt worden sind. Die finanzielle Unterstützung Hildebrandts durch den preußischen König geschah auf Empfehlung Alexander von Humboldts und legte den Grundstein für dessen spätere Karriere. Die erste ausgedehnte Reise erfolgte im Jahr 1844 und führte Hildebrandt nach Brasilien und Nordamerika. Die meisten der hier entstandenen Aquarellstudien befinden sich im Besitz des Graphischen Kabinetts der Berlinischen Nationalgalerie. Diese zweijährige Studienreise war für Hildebrandt künstlerisch sehr entscheidend, da sich dieser nun vorrangig auf Landschaftsbilder mit außergewöhnlichen Licht- und Schatteneffekten konzentrierte.

 

In Folge dieser Reise wurde Hildebrandt zum Königlich Preussischen Hofmalerernannt. In dieser Position unternahm Hildebrandt viele weitere Reisen, deren künstlerischen Früchte nahezu vollständig durch den preußischen König angekauft wurden. Weitere Käufer waren Zar Nikolaus I. von Russland, dessen Sohn Alexander II., der Herzog von Ratibor, Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst und die Fürstin zu Sayn-Wittgenstein.

 

In den Jahren zwischen 1861 und 1862 unternahm Hildebrandt seine letzte Kunstreise, bei der es sich tatsächlich um eine Weltreise handelte. Von Triest aus besuchte er Alexandrien, Suez, Bombay, Vorder- und Hinterindien, China, Japan, Kalifornien, Mittelamerika, die Vereinigten Staaten und England. Hildebrandt kehrte von dieser Weltreise mit ca. 280 Bleistiftskizzen und Aquarellstudien zurück, von denen sich ein Großteil im Besitz der Berlinischen Nationalgalerie befindet.

 

Neben der chromolithographischen Reproduktionsserie aus dem Wagner-Verlag, waren einige der Aquarellstudien von der Weltreise Hildebrandts in einer von ihm organisierten Ausstellung zu sehen. Weiterhin erschien im Feuilleton der Berliner „Morgenpost“ eine Schilderung dieser Weltreise von Hildebrandt, basierend auf seinen Reisetagebüchern. Diese Kolumne wurde schließlich als dreibändiges Buch herausgegeben (Ernst Kossak (Hg.): Professor Hildebrandt’s Reise um die Erde, Berlin 1867).

 

Literatur: Thieme/ Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Bd. 17/ 18, 1992, S. 74 f (Hildebrandt, Eduard).

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